Austritt

Bei jedem Austritt ist das Formular «Austrittsmeldung» auszufüllen.

Übertritt in eine andere Vorsorgeeinrichtung

Der Stellenwechsel wird uns mittels ausgefüllter Austrittsmeldung durch den Arbeitgeber mitgeteilt. Aufgrund dieser Meldung werden wir die Austrittsleistung auf das entsprechende Datum berechnen und der Vorsorgeeinrichtung des neuen Arbeitgebers überweisen. Eine detaillierte Abrechnung über die Austrittsleistung (Freizügigkeitsleistung) wird dem Versicherten sowie der neuen Pensionskasse zugestellt.

  • Ist keine Aufnahme der Erwerbstätigkeit mehr geplant?
  • Arbeitet der/die Versicherte anschliessend weiter, erreicht jedoch den minimalen Jahreslohn von CHF 21'150.00 (Stand 2017) nicht?
  • Hat der/die Versicherte  vorerst für ein paar Monate keinen weiteren Stellenantritt geplant?
  • Hat er/sie das 58. Altersjahr noch nicht erreicht?

In diesen Fällen werden wir die Austrittsleistung auf das entsprechende Datum berechnen und auf ein gebundenes 2. Säulenkonto (Freizügigkeitskonto oder -police) bei einer Bank oder Versicherung nach Wahl der versicherten Person überweisen. Falls keine Bank oder Versicherung explizit gewünscht wird, überweisen wir die Austrittsleistung an die Freizügigkeitsstiftung der UBS in Basel. Eine detaillierte Abrechnung wird dem Versicherten sowie der Freizügigkeitsstiftung zugestellt.

Falls Ihr Mitarbeiter von einem früheren Arbeitsverhältnis bereits ein Freizügigkeitskonto oder eine Freizügigkeitspolice besitzt, kann die Austrittsleistung auf das bestehende Konto oder die bestehende Police überwiesen werden.

Ein Freizügigkeitskonto ist persönlich. Sollte Ihr Mitarbeiter zu einem späteren Zeitpunkt wieder eine Erwerbstätigkeit aufnehmen, so muss er/sie persönlich der Bank oder Versicherung den Auftrag zur Überweisung erteilen.

Austritt ab dem 58. Altersjahr

Wird das Arbeitsverhältnis eines Versicherten zwischen dem vollendeten 58. und dem vollendetem 70. Altersjahr aufgelöst, so wird grundsätzlich eine Altersrente fällig. Der Versicherte kann die Freizügigkeitsleistung jedoch geltend machen, sofern er seine Erwerbstätigkeit weiterführt oder als arbeitslos gemeldet ist.

Aufnahme einer selbständigen Erwerbstätigkeit

Bei der Aufnahme einer selbständigen Erwerbstätigkeit hat der Versicherte gemäss dem Bundesgesetz über die Freizügigkeit in der beruflichen Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (FZG) die Möglichkeit, das angesparte Kapital bar zu beziehen.

Dazu benötigen wir vom Versicherten zusätzlich zur Austrittsmeldung eine Kopie der Bestätigung der zuständigen AHV-Ausgleichskasse, bei welcher er seine AHV-Beiträge als Selbständigerwerbender abrechnen wird. Bei verheirateten Versicherten ist die schriftliche Zustimmung des Ehegatten erforderlich.

Weitere Gründe um eine Barauszahlung zu beantragen sind:

  • wenn die Schweiz endgültig verlassen wird.
  • wenn die Austrittsleistung kleiner ist als ein Jahresbeitrag der versicherten Person.

Bei Verheirateten und eingetragenen Partnerschaften, muss der Partner der Barauszahlung in schriftlicher Form zustimmen.