Anschluss zusammen mit anderen Unternehmen, welche sich für die gleiche Anlagestrategie entscheiden

Unternehmen und Institutionen (Anschlüsse) können sich einem von drei Vorsorgewerken mit je einer Anlagestrategie anschliessen. Die Vorsorgewerke Strategie umfassen Kunden unterschiedlicher Branchen, Grössen und Strukturen und werden  als gemeinschaftliche Gefässe geführt. Die Vorsorgewerke bestehen aus den aktiven Versicherten; die Rentner werden separat im Vorsorgewerk Rentner geführt. 

Die Ausgestaltung der Vorsorgelösung erfolgt grundsätzlich frei und lässt sich individuell auf die Bedürfnisse des einzelnen Anschlusses massschneidern. Der Risikotarif entspricht der gewählten Risikoleistung und basiert auf der Bestandesstruktur des Anschlusses, gekoppelt mit dem gemeinschaftlichen Tarif der Rückversicherung.

Die Wahl aus den Anlagestrategien 15, 30 und 40 führt zum Anschluss an das gleichnamige Vorsorgewerk. Die drei Strategien unterscheiden sich hauptsächlich durch ihre strategische Aktienquote – 15%, 30% und 40% – sowie durch den Anteil an Immobilien. Der Anschluss muss über die nötige Risikofähigkeit (strukturelle Zusammensetzung) verfügen, um die gewünschte Anlagestrategie zu wählen, resp. sich dem entsprechenden Vorsorgewerk anzuschliessen. Die Risiken der Anlagestrategie werden durch das Vorsorgewerk selber getragen.

Die Vorsorgewerke Strategie verfügen, wie alle Vorsorgewerke in der Stiftung, über eine eigene in sich geschlossene Jahresrechnung nach Swiss GAAP FER 26 und über eine eigene  versicherungstechnische Bilanz. Sie werden somit als eigenständige Vorsorgewerke mit eigenem Deckungsgrad geführt, profitieren aber von den Solidaritäten – Risikoausgleich in Bezug auf die Rückversicherung – innerhalb der grossen Stiftung. Es erfolgt keine anschlussspezifische Darstellung der Vermögens- und Verpflichtungsverhältnisse.

Die Vorsorgewerke wählen entsprechende Vorsorgekommissionen. Diese entscheiden über die Verzinsung der Altersguthaben und die Festlegung von allfälligen Sanierungsmassnahmen.

Grundsätzlich entspricht diese Ausrichtung einer Vorsorgelösung mit Gemeinschaftscharakter, wobei das Prinzip der Individualität auf Anschlussebene, namentlich mit der freien Wahl des Vorsorgeplanes, hochgehalten wird.