Eigenheimfinanzierung

Zur Finanzierung von Wohneigentum zum eigenen Bedarf kann die versicherte Person Mittel aus der Beruflichen Vorsorge verpfänden oder vorbeziehen.

Möglich ist dies für den Erwerb von Wohneigentum, aber auch für die Rückzahlung eines Hypothekardarlehens oder Beteiligung am Wohneigentum, sofern die Räumlichkeiten vom Versicherten selbst bewohnt werden (Eigenbedarf). 

Bis zum 50. Altersjahr kann die versicherte Person einen Betrag bis zur Höhe der aktuellen Freizügigkeitsleistung vorbeziehen oder verpfänden. Nach dem 50. Altersjahr entspricht der maximale Betrag der Freizügigkeitsleistung im Alter 50 oder der Hälfte der aktuellen Freizügigkeitsleistung. Der höhere Betrag steht zur Verfügung.

 

Vorteile

Nachteile

 

 

 

Vorbezug

 
  • Erhöhung des Eigenkapitals
  • Reduktion der Hypothek
 
 
  • sofortige Besteuerung
  • Kürzung der Pensionskassen-Leistungen
  • geringe Schuldzinsen (steuerliche Nachteile)
 

Verpfändung

 
  • keine Kürzung der Pensionskassen-Leistungen
  • keine Zusatzversicherung nötig
  • kleinerer Eigenkapitalbedarf
  • Aufschub der Amortisation (steuerliche Vorteile)
 
 
  • keine Reduktion der Hypothek
  • Zinsbelastung auf zusätzlichem Fremdkapital
 

 

 

 

 

Vollzug der Wohneigentumsförderung

Damit Ihr Gesuch um einen Vorbezug beurteilt werden kann, bitten wir Sie, uns ein ausgefülltes Antragsformular mit den nötigen Dokumenten (siehe Rückseite des Antragsformulars) einzureichen.