Wissenswertes zur Pensionierung

Ordentliche Pensionierung

Als reglementarisches Rücktrittsalter gilt für Männer und Frauen das vollendete 65. Altersjahr. Ab diesem Zeitpunkt besteht der Anspruch auf eine ungekürzte Altersrente. Die Höhe des Umwandlungssatzes wird vom Stiftungsrat festgelegt und steht im Reglement.

Vorzeitige Pensionierung

Eine vorzeitige Pensionierung ist frühestens mit Alter 58 möglich und stets mit einer Kürzung der Altersrente, also einer tieferen Rente verbunden. Je früher Sie in den Ruhestand treten, umso höher fällt die Leistungseinbusse aus.

Auch bei einem frühzeitigen Rücktritt wird Ihr vorhandenes Altersguthaben mit dem Umwandlungssatz in eine lebenslänglich zahlbare Altersrente umgewandelt. Der Umwandlungssatz reduziert sich dabei um 0.16% pro Jahr früherer Bezug als 65. Diese Kürzung kann ausgekauft werden.

Überbrückungsrente

Als Ersatz zur noch fehlenden AHV-Altersrente kann auf Verlangen eine Überbrückungsrente ausbezahlt werden. Diese wird bis zum Tod des Versicherten, bis zum Anspruch auf eine IV-Rente, längstens jedoch bis zum vorzeitigen oder ordentlichen AHV-Alter (Frauen 64 Jahre, Männer 65 Jahre) ausgerichtet. Nach Wegfall der AHV-Überbrückungsrente werden die Alters- und Hinterlassenenleistungen entsprechend gekürzt.

Die Überbrückungsrente ist in der Höhe bis zur maximalen AHV-Altersrente frei wählbar. Die Kürzung der Altersrente entspricht der gesamthaft bezogenen Überbrückungsrente multipliziert mit dem Umwandlungssatz. Sie kann ausgekauft werden.

Teilpensionierung

Sie haben die Möglichkeit sich – im Einverständnis mit dem Arbeitgeber – nur für einen Teil Ihres Arbeitsverhältnisses pensionieren zu lassen. Die Teilpensionierung muss:

  • mindestens 30% des aktuellen Beschäftigungsgrades betragen und
  • das verbleibende Arbeitsverhältnis hat noch mindestens 30% eines Vollpensums zu betragen (somit können Sie sich max. 2x teilpensionieren lassen)

Aufgeschobene Pensionierung

Der Aufschub der Rente ist maximal um 5 Jahre nach Erreichen des 65. Altersjahres, also bis zum vollendeten 70. Altersjahres möglich, sofern die Erwerbstätigkeit weiter geführt wird. Beim Aufschub der Pensionierung wird das Altersguthaben bis zum tatsächlichen Altersrücktritt weitergeführt. Durch die Weiterführung des Vorsorgeverhältnisses werden das Altersguthaben und der Umwandlungssatz entsprechend erhöht.

Massgebend für die Berechnung der Leistungen ist in jedem Fall das aktuell gültige Reglement.

 

Kinderrenten

Die Kinder eines Rentenbezügers haben Anspruch auf Kinderrenten, sofern der Versicherte für deren Unterhalt aufzukommen hat. Der Anspruch besteht bis zur Vollendung des 20. Altersjahres, für die in Ausbildung stehenden oder zu mindestens 70% invaliden Kindern bis zum Abschluss bzw. bis zur Erlangung der Erwerbstätigkeit, längstens jedoch bis zur Vollendung des 25. Altersjahres. Entsprechende Nachweise (Kopie Lehrvertrag oder Immatrikulationsbestätigungen bei Studierenden) sind zu erbringen.

Massgebend für die Berechnung der Leistungen ist in jedem Fall das aktuell gültige Reglement.

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