Wohneigentum

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Informationen über die Wohneigentumsförderung mit Mitteln der beruflichen Vorsorge

Seit Inkraftsetzung des Bundesgesetzes über die Freizügigkeit in der beruflichen Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (FZG) ist es den Versicherten möglich, einen Teil ihrer beruflichen Vorsorge zur Finanzierung von Wohneigentum einzusetzen. Ein solcher Vorbezug von Pensionskassengeldern hat Leistungseinbussen zur Folge.

In den gesetzlichen Bestimmungen über die Wohneigentumsförderung sind zwei Möglichkeiten vorgesehen. Es handelt sich dabei einerseits um die Verpfändung und andererseits um den Vorbezug.

 

Was bezweckt die Wohneigentumsförderung?

Die Wohneigentumsförderung erlaubt den Versicherten, einen Teil ihrer Mittel aus der beruflichen Vorsorge zur Finanzierung von Wohneigentum für den Eigenbedarf einzusetzen. Die Mittel können eingesetzt werden für

  • den Erwerb und die Erstellung von Wohneigentum
  • die Erfüllung von Amortisationsverpflichtungen
  • die freiwillige Amortisation von Hypotheken
  • den Erwerb von Anteilscheinen an Wohnbaugenossenschaften oder ähnlichen Beteiligungen

Die Gelder aus der beruflichen Vorsorge dürfen hingegen nicht für die Finanzierung des gewöhnlichen Unterhalts des Wohneigentums oder für die Bezahlung der Hypothekarzinsen verwendet werden.


Die Verpfändung

Bei der Verpfändung stehen folgende Ziele im Vordergrund:

  • zusätzliche Sicherheiten gegenüber Hypothekargläubigern
  • mögliches Erlangen von Zinsvergünstigungen
  • Aufschub von Amortisationszahlungen

Die Verpfändung bringt also kein zusätzliches Eigenkapital. Mit anderen Worten: Nicht vorhandene oder ungenügende Eigenmittel können nicht aufgestockt werden.

 

Der Vorbezug

Dieser bringt dem Käufer von Wohneigentum «echtes Eigenkapital». Der Vorbezug, welcher mehrmals möglich ist, dient als zusätzliche Finanzierungsquelle. Mit dem Vorbezug übernimmt der Versicherte aber gleichzeitig auch die alleinige Verantwortung für die Verwendung vorbezogener Vorsorgegelder.

 

Auswirkungen auf die Vorsorgeleistungen

Die Verpfändung ist nichts anderes als für das Eigenheim gebundenes Vorsorgekapital, auf das der Hypothekargläubiger gegebenenfalls zurückgreifen kann. Das Geld bleibt demnach bei der Pensionskasse. Die Verpfändung hat so lange keine direkten Auswirkungen auf die Vorsorgeleistungen, als keine Pfandverwertung durchgeführt wird.

Beim Vorbezug werden Pensionskassengelder von der Pensionskasse ins Wohneigentum verschoben. Dementsprechend vermindern sich die entsprechenden versicherten Leistungen.


Die Verantwortung für die reduzierten Vorsorgeleistungen liegt nun nicht mehr bei der Pensionskasse, sondern beim Vorbezüger selbst. Die Leistungen erhöhen sich erst wieder, nachdem der Vorbezug zurückbezahlt worden ist. Wie viel dies im Einzelfall und in Franken ausmacht, ist abhängig vom Alter bei Rückerstattung sowie von der Höhe des zurückzuerstattenden Betrages.

 

Online-Simulation

Als Versicherter der Previs können Sie auf unserer Versicherten-App die Finanzierung eines Eigenheims mit Mitteln der Pensionskasse durchspielen. Laden Sie sich dafür die App auf Ihr mobiles Gerät.

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